#237 - Die 3 wichtigsten Schritte vor Energiekrise & Blackout
Shownotes
Krisenvorsorge ist längst kein Randthema mehr. Ob Blackout, Stromausfall, Inflation, Energiekrise oder geopolitische Unsicherheit - etwa durch Spannungen rund um die Straße von Hormuz: Immer mehr Menschen in Deutschland beschäftigen sich mit Prepping, Notfallrucksack, Lebensmittelvorrat und strategischer Vorsorge bzw. Notfallvorsorge für den Krisenfall. Vor einigen Jahren war das eher noch ein Thema für Außenseiter.
Doch sobald man erkennt, dass wir uns in einer strukturellen Krise befinden, stellt sich die Frage: Wo fange ich die Krisenvorsorge am besten an? Denn es gibt viel zu tun.
- Reicht ein Notfallrucksack?
- Brauche ich eine Blackout Vorbereitung?
- Sollte ich Lebensmittelvorräte anlegen?
- Ist finanzielle Vorsorge oder mentale Resilienz wichtiger als Prepping?
- Oder geht es erstmal um Diversifikation, Geld sparen, Vermögen sichern und zusätzliche Einkommensquellen?
In dieser Folge zeigen ich dir gemeinsam mit Anja-Katharina aus meinem Team die 3 wichtigsten, sofort umsetzbaren Maßnahmen für echte Krisenvorsorge in Deutschland auf. Sie sind klar priorisiert und innerhalb von 14 Tagen realistisch umsetzbar. Das Ziel ist nicht Angst, sondern Handlungsfähigkeit (also Resilienz und Antifragilität).
Wenn du wissen willst, wie du dich strukturiert auf Blackout, Stromausfall, Gaskrise, Energiekrise und wirtschaftliche Unsicherheit vorbereitest, ohne in Panik zu verfallen, ist diese Folge für dich.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Immer mehr Menschen gestehen sich ein, dass wir uns im Krisenmodus befinden und das die Zeit vor Jahrzehnte nicht mehr zurückkehrt.
00:00:08: Prepping, Goldinvestments, Notfallrucksack, Vorsorge für Stromausfälle?
00:00:13: All das galt früher als übertriebene Schwarzmalerei – ist aber plötzlich Teil ganz normaler Gespräche!
00:00:20: Spätestens mit den Spannungen rund um die Straße von Hormuz wird viele bewusst wie verwundbar zentrale Versorgungsadern sind und wie schnell geopolitische Konflikte direkte Auswirkungen auf den eigenen Alltag haben können.
00:00:34: Doch sobald man realisiert, dass wir in einer Krise stecken stellt sich die nächste Frage – wo fange ich überhaupt an?
00:00:42: Notfallrucksack packen Lebensmittelvorräte anlegen Für den Blackout vorsorgen Einen Zweitwohnsitz im Ausland prüfen Mein Vermögen in Sicherheit bringen?
00:00:53: Die Möglichkeiten sind zahlreich.
00:00:55: Du weißt ja, dass ich mit der Antifragilität immer ein klares Ziel verfolge.
00:01:00: Handlungsfähig bleiben!
00:01:02: Deshalb zeige ich dir in dieser Podcast-Folge gemeinsam mit Anya Katharina aus meinem Team die drei wichtigsten Maßnahmen zur Krisenvorsorge auf.
00:01:11: Du kannst sie innerhalb von vierzehn Tagen umsetzen und damit deine Krisenfestigkeit deutlich verbessern.
00:01:20: Hallo Anya Catharina
00:01:21: Grüß dich, Ronny.
00:01:22: Du hast mal wieder den Nagel auf den Kopf getroffen, weil diese Fragen mich in letzter Zeit sehr beschäftigt haben ... Okay?
00:01:29: Erstmals mit dem Stromausfall im Winter in Berlin.
00:01:32: das hast du bestimmt mitbekommen.
00:01:33: Das ist ja an dir noch näher dran als an mir!
00:01:36: Warst du da auch Tennis spielen zu der
00:01:37: Zeit?!
00:01:39: Ich war da gar nichts spielen.
00:01:41: Aber da hab ich mir natürlich Gedanken gemacht, weil ich dich im Ohr hatte wie ich dann für einen Stromausfall aufgestellt bin Und nur kurze Zeit später kamen dann weitere kriegerische Auseinandersetzungen hinzu.
00:01:54: Du hast die Hormusblockade erwähnt und so weiter, ich finde man kann total schnell den Überblick verlieren wenn man sich fragt wie man sich jetzt auf diese ganzen Ereignisse irgendwie einstellen soll und alles was da noch kommen könnte.
00:02:07: Das fühlt sich überhaupt nicht antifragil an.
00:02:09: also ich fühle mich das Gegenteil von handlungsfähig.
00:02:12: Weil zu viel auf einmal ist ne?
00:02:15: Ja Anja Katharina Antifragilität bedeutet ja grundsätzlich nicht, dass man sich jetzt gegen alles gleichzeitig wappnet.
00:02:22: Sondern wir sollten uns auf die wenigen Dinge konzentrieren, die in möglichst vielen Situationen einen Handlungsspielraum ermöglichen.
00:02:30: Wer versucht alles auf einmal zu lösen der wird ja wie du es gerade auch schon beschrieben hast wiederhandlungsunfähig weil er sich einfach erschlagen fühlt von der Fülle der Themen, die man dazu bearbeiten hat.
00:02:40: Darum geht es in meinen drei Tipps, deine grundlegende Struktur zu optimieren und nicht immer den Blick auf Einzelereignisse zu richten.
00:02:48: Das finde ich extrem beruhigend!
00:02:50: Aber bevor wir uns diese drei Trips angucken bitte noch einmal eine ganz kurze Erklärung von Antifragil für alle die das erste Mal zuhören.
00:02:58: Ja an der Stelle kommt ja eigentlich immer meine Schiffsmetapher.
00:03:01: aber ich mache mal vielleicht ein anderes Beispiel.
00:03:04: Anja Katharina stell dir mal vor du hast irgendwo bei Amazon Pakete bestellt Und die kommen jetzt zu dir.
00:03:11: und jetzt gehen wir mal davon aus, in dem ein Paket ist was total Zerbrechliches drin.
00:03:15: Gläservasen, was weiß ich?
00:03:17: Was eben schnell kaputt geht.
00:03:19: Da steht ja auf diesen Paketen.
00:03:20: dann auch immer sind diese Aufkleber drauf, da steht darauf Vorsicht zerbrechlich oder Fragile steht da drauf.
00:03:26: Stimmt!
00:03:27: Genau das heißt um Gottes Willen nicht fallen lassen.
00:03:33: Das Ding reagiert negativ auf Stress.
00:03:35: Jeder Stoß den dieses Paket abbekommt führt zu einem Schaden.
00:03:39: Also das heißt, dass es ein fragiles Paket oder ein fragiler Inhalt.
00:03:44: Dann gibt's ein robustes Paket.
00:03:46: auf dem Paket ist gar nichts drauf geschrieben.
00:03:49: Dass es egal ob es runterfällt, ob man das schüttelt Stress aus bleibt unverändert und stabil.
00:03:56: Das ist ein robuster Inhalt.
00:03:58: Und dann gibt die dritte Kategorie das dritte Paket.
00:04:01: und da steht dann die Aufschrift darauf bitte unbedingt chaotisch behandeln Lass es fallen, wirs gegen die Wand.
00:04:12: Wirs vor's Auto keine Ahnung.
00:04:13: Das Ding braucht Stress, das Ding wird durch Erschütterungen und Durchstöße einfach besser.
00:04:19: Und das beschreibt wunderbar die Unterscheidung zwischen diesen drei Zuständen und zeigt eben ganz deutlich woraus bei Antifragilität eigentlich ankommt.
00:04:28: Schönes Beispiel auch mal als Alternative zur Schiffsmetapher.
00:04:32: Wie übertragen wir das denn jetzt ganz konkret von Paketen auf Krisenvorsorge und zum Beispiel ... mein Einstieg mit dem Stromausfall in Berlin?
00:04:41: Wie wäre ich da fragilrobust oder antifragil?
00:04:45: Ja, dann nehmen wir doch mal, genau!
00:04:46: Nehmen wir doch einmal das Thema Stromauswahl in Berlin.
00:04:49: Fragil bedeutet hier dass du plötzlich gar nichts hast ne?
00:04:51: Dein Nicht geht aus... Du kannst nicht mehr kochen, du hast keine Heizung mehr, kann sich Bahnen gehen, Duschen gehen.
00:04:58: Warum?
00:04:58: Weil du dich einfach aufs System verlassen hast.
00:05:00: Du bist davon ausgegangen, dass alles seinen gewohnten Gang geht... ...dass hier nichts dazwischen kommen kann und sich nichts erschüttern kann.
00:05:07: Wenn du robust bist dann bedeutet das.. ..du hast vielleicht dir ein paar Kerzen in deinen Schrank gelegt... ...du hast ein kleines Notstrom-Aggregat gekauft oder du hast eine... ja, Petroleumheizung oder sowas ähnliches Womit du den Stromausfall locker überstehen kannst.
00:05:23: Du bist dir schon bewusst gewesen, dass Dinge schiefgehen können und sich davor wappnen muss.
00:05:29: Das sind die Robusten!
00:05:31: Und dann gibt es Antifagilen, das geht deutlich weiter.
00:05:33: Du hast zum Beispiel möglicherweise eine eigene vom öffentlichen Netz unabhängige Solaranlage mit Batteriespeicher auf deinem Balkon.
00:05:41: Du produzierst deinen eigenen Strom, du kannst ihn jederzeit speichern, du kannst ihn nutzen für deine Zwecke... Du kannst deinen Nachbarn damit vielleicht auch helfen.
00:05:51: und nach jedem weiteren Stromausfall optimierst du einfach immer wieder dein Setup, so dass dein System günstiger, effizienter, unabhängiger wird.
00:05:58: Also das lernt jeder Blackout macht dich also nicht schwächer sondern stärker.
00:06:03: Und
00:06:03: das ist eine antifragile Krisenvorsorge.
00:06:05: Das war sehr eindrücklich.
00:06:07: ich würde sagen Auf viele Szenarien bezogen eher so im robusten Bereich wieder.
00:06:15: Aber ich arbeite dran,
00:06:16: die robuste
00:06:17: Natur.
00:06:20: Wie gibt es eine kleine Merkregel wie man für sich selber mal ein paar Lebensbereiche durchgehen kann?
00:06:26: und feststellen kann, ob man fragil robust oder antifragiles.
00:06:29: Deine Beispiele waren jetzt etwas ausführlicher?
00:06:31: Kannst du das irgendwie runterbrechen?
00:06:33: Ja!
00:06:33: Also fragile sind Leute die keine Puffer haben, die dem System einfach Immensvertrauen entgegenbringen und sich überhaupt nicht vorstellen können dass irgendwann mal was anderes passieren kann.
00:06:42: Die Robusten, die haben ein Puffa in einem gewissen Umfang, die überstehen eine gewisse Zeit Und die Antifragilen bauen sich halt Optionen auf.
00:06:50: Die sagen eben so einen Stromausfall, der bricht mir nicht das Genick im Gegenteil.
00:06:53: Ich profitiere sogar davon und ich bin flexibel und kann auf verschiedenste Szenarien reagieren.
00:06:58: Ich habe auf die verschiedenen Dinge einfach immer eine Antwort.
00:07:01: Das
00:07:01: ist ne gute Merkregel.
00:07:02: also da muss ich wirklich in einigen Lebensbereichen auch noch einiges tun aber eins am anderen sonst ist man ja wieder nicht antifragil.
00:07:10: Ja.
00:07:10: Apropos du hast ja gesagt es gibt drei Dinge die man tun kann ohne sich zu verlieren die einfach erstmal die Basis legen Und ich hab ja vorher mit dir schon gesprochen.
00:07:19: Ich weiß, dass sie in deinem neuen Buch stehen und das heißt Antifragil investieren wie die Stoika.
00:07:25: Daran geht's eben genau um diese Dinge.
00:07:27: Antifragellität als Lebenshaltung, dass man Unsicherheit als Basis des Lebens akzeptiert.
00:07:33: Bevor wir dann wirklich versprochen zu diesen drei Tipps kommen, möchte ich dich noch fragen ... Was glaubst du, warum es den Menschen so schwer fällt, Unsicherheit des Lebens anzuerkennen?
00:07:42: Man wird ja auch nicht unbedingt so erzogen.
00:07:44: Ja, Menschen hassen einfach Unsicherkeit weil sie die Illusion von Kontrolle verlieren.
00:07:49: Warum sonst gibt's zu viele Menschen, die täglich den Wetterbericht gucken.
00:07:53: Die kommen einfach mit der Unsicherheiten nicht klar zu wissen wie morgen das Wetter wird und genau deswegen verlassen Sie sich auf solche Sachen.
00:08:00: Das Problem ist dass unser Gehirn nicht auf Wahrheit optimiert ist sondern auf Sicherheit empfinden.
00:08:06: also bauen wir unsere Geschichten auf, erstellen Prognosen, glauben Prognose und sind von scheinbaren Gewissheiten überzeugt.
00:08:14: Das ist der einzige Grund.
00:08:15: das Problem aber was sich dahinter verbirgt ist die Realität und die Welt ist nicht planbar.
00:08:19: wie tun so als wäre sie planbar?
00:08:21: genau da liegt das problem.
00:08:23: unsicherheit zu akzeptieren heißt die eigene ahnungslosigkeit zu akzipieren also anzuerkennen dass wir nichts über die zukunft wissen können und das kratzt ihn bei dem meisten am ego.
00:08:33: deswegen scheitern auch die meisten, weil sie es trotzdem immer wieder versuchen und sich dann eben auf falsche oder fahrlässige Prognosen verlassen.
00:08:40: Ich finde das wirklich faszinierend wie uns unsere Psyche da immense Streiches spielen kann.
00:08:44: also man hat das ja in den letzten Jahren gesehen was gesellschaftlich auch für Dinge sage ich mal ans Licht gekommen sind die früher massiv bekämpft wurden im Sinne von nein dass ist nicht so oder das gibt es nicht und dann ist es plötzlich irgendwie doch status quo.
00:08:57: das ist ja quasi der Beweis und trotzdem geht man jetzt nicht jeden Tag davon aus, dass man vielleicht noch hunderten dieser falschen Annahmen unterliegt.
00:09:08: Okay also komm jetzt endlich zu deinen drei Tipps.
00:09:10: ich hab grad schon mal reingelinzt in dein Buch.
00:09:13: Ich glaube das sie sich in Kapitel zwölf finden nachdem du in vielen Kapiteln vorher viele wichtige Grundlagen gelegt hast Und der Leser überhaupt erstmal versteht warum Antifragilität so wichtig ist und was es damit auf sich hat ... liest sich wie folgt, kaufe eine kleine Menge physisches Gold oder Bitcoin und lagere sie sicher außerhalb des Bankensystems.
00:09:37: Was ist überraschend
00:09:38: einfach?
00:09:39: Das habe ich mir gedacht!
00:09:41: Also ich könnte jetzt zum Beispiel einfach einen Eingramm goldbaren bei dir für keine Ahnung plus minus hundertdreißig Euro kaufen... Ja Und hätte damit quasi Schritt eins schon abgehakt.
00:09:50: was mich wundert ist warum nennst du hier auch Bitcoin?
00:09:54: Da wundere ich einmal selbst drüber.
00:09:55: Aber nein, Spaß beiseite!
00:09:57: Der Punkt ist nicht Gold oder Bitcoin.
00:09:58: Das ist überhaupt nicht die Frage.
00:10:00: Der Punkt raus aus dem System Denn beide, Gold und Bitcoin haben eine Gemeinsamkeit.
00:10:06: Sie haben keine Gegenpartei.
00:10:08: also man ist nicht abhängig von dritten.
00:10:10: Es ist kein Versprechen und wir zahlen jetzt zurück Vertrauens.
00:10:13: einfach das wird schon funktionieren.
00:10:15: Gold ist ja klar die bekannten Argumente physisch vorhanden seit Jahrtausenden akzeptiert.
00:10:20: funktioniert ohne Strom oder Internet ohne Vertrauen Ist also ziemlich analog.
00:10:26: Und gold ist die Versicherung gegen Systemversagen.
00:10:29: Jetzt bekannt, das muss ich jetzt nicht weiter ausführen.
00:10:32: Bei Bitcoin ist es dann die Gegenposition digital aber auch begrenzt so wie Gold eben auch im Angebot begrenztes und das ist unabhängig von Zentralbanken.
00:10:43: was mir aber hier wichtig ist ist nicht das Harnersuppe zu finden was bei dem ein oder anderen schief gehen könnte sondern Mir ist wichtig, dass es sich um dezentrale Systeme außerhalb staatlicher Kontrolle handelt.
00:10:53: Das
00:10:54: leuchtet ein!
00:10:54: Der eigentliche Grund warum beides reingehört ist eben diese Redundanz von der jemalsprecher also das man sich Redundanzen schafft Optionen schafft.
00:11:02: Gold ist eher die analoge Seite Bitcoin die digitale.
00:11:06: Welche vom beiden jetzt unsere Zukunft bestimmen werden?
00:11:09: Das weiß ich nicht.
00:11:11: glaube Es ist sinnvoll beide Seiten zu spielen.
00:11:14: Also du musst nicht wissen, ob Inflation kommt oder ob das System stabil bleibt.
00:11:18: Ob Banken stabil bleiben?
00:11:20: Ob Staaten eingreifen wenn es zur Krise kommt?
00:11:23: Du stellt sich einfach nur so auf dass du mehrere mögliche Zukunft überlebst.
00:11:28: Ich kann mir vorstellen, dass viele die dir hier jede Woche zuhören diesen ersten Schritt schon mal abhaken können.
00:11:34: Der zweite ist Bauer eine zweite Einkommensquelle auf egal wie klein Ob ein digitales Produkt einen Nebenjob oder ein Investment Zitat aus seinem Buch.
00:12:05: Das haut rein als Beispiele?
00:12:08: Was denkest du machen, die Menschen hier aus deiner Sicht noch für typische Denkfehler beim Thema Investment und zweites Einkommen?
00:12:15: Zunächst wird Einkommenshöhe mit Sicherheit gleichgesetzt.
00:12:18: Zehntausend Euro Gehalt im Monat fühlt sich ziemlich stabil an.
00:12:21: Das Problem ist aber nur es ist eine einzige Einnahmequelle.
00:12:24: Man ist abhängig von einer einzigen Quelle.
00:12:27: Falls sie weg ist alles weg.
00:12:29: So könnte man's zusammenfassen.
00:12:30: Muss man sich echt immer wieder klarmachen!
00:12:32: Ja oder das Beispiel den ETFs, ein Manager der alles in den ETF steckt Der diversifiziert.
00:12:37: zwar, zumindest ist das die Annahme.
00:12:40: Aber alles in einem Depot, alles im System.
00:12:42: ITF hier, ITF da und einfach breit gestreut.
00:12:46: Das klingt grundsätzlich richtig.
00:12:49: Die Realität zeigt dass es keine Diversifikation ist.
00:12:52: Das ist einfach nur Selbstberuhigung weil ich im gleichen System streue... Ich bin immer noch abhängig von einer Notenbank, die über unser Wohl-und-Wee entscheidet.
00:13:01: Und deswegen ist das keine wirkliche Diversification.
00:13:05: Und der dritte Denkfehler in meinen Augen ist, dass man zu sehr vertrauen in Systeme hat.
00:13:13: Statt anzuerkennen das System dieses Vertrauen nicht verdienen und dass man sich lieber auf den Weg machen sollte und sich Redundanzen aufbaut also Optionen schafft.
00:13:22: Das ist viel wichtiger als Systemvertrauen.
00:13:25: Ein Beamter sagt meine Pension ist sicher da muss ich immer schmunzeln oder ein Angestellter mein Job ist sicher.
00:13:32: beides basiert auf Politischen Entscheidungen, wirtschaftlicher Stabilität und auch Versprechen.
00:13:37: Das sind die drei Punkte auf denen alles aufbaut.
00:13:40: Und genau das ist es auch was im Ernstfall als erstes dem Bach runtergeht.
00:13:44: Der vierte Punkt oder der vierte Denkfehler ist dass Skalierbarkeit unterschätzt wird.
00:13:49: Ein kleines digitales Produkt ein kleiner Online-Shop oder sowas der wirkt auf den ersten Blick erstmal lächerlich Bis es unabhängig vom Ort funktioniert, mehrfach verkauft wird.
00:13:57: Also die Umsätze ziehen an und das Ganze ist nicht an Zeit gebunden.
00:14:00: also ich habe plötzlich viele verschiedene Optionen, die dazu führen können dass mein Produkt durch die Decke geht.
00:14:07: Und der fünfte Punkt ist, dass man einfach Komplexität meidet.
00:14:11: Menschen wollen immer in einfachen Strukturen arbeiten, in einfachem Struktur denken Ein Job ein Konto einen Plan.
00:14:16: Aber einfache Systeme sind eben auch die, die am anfälligsten sind Die am fragilsten sind.
00:14:22: Einfach ein bisschen hingucken, die meisten optimieren ihr Einkommen.
00:14:25: Die Klugen optimieren ihre Optionen.
00:14:27: Ich persönlich glaube, dass man damit besser fährt wenn man sich verschiedenste Optionen für verschiedene Szenarien aufbaut.
00:14:34: Ich habe jetzt gerade auch noch mal gemerkt wie da eintritt was wir vorher hatten mit dem psychologischen Schutzmechanismen weil es ist sau unbequem als Lebensgefühl sich permanent bewusst darüber zu sein das mein Job nicht die eine sichere Sache isst.
00:14:49: Das ist nicht smart, das stimmt.
00:14:50: Genau
00:14:51: und dann muss man halt mit diesem Lebensgefühl dielen und sich darum kümmern und ich kann total verstehen jetzt nur als eins von vielen Beispielen dass viele das auch einfach gerne zur Seite schieben.
00:15:00: Kommen wir aber zu Schritt drei.
00:15:02: Ich sage dir ehrlich, ich hätte spätestens hier damit gerechnet, dass du jetzt mit klassischer Notfallvorsorge kommst.
00:15:08: Gerade weil ich das Buch jetzt auch lese während eines möglichen Szenarios von Gaskrise und Lebensmittelengpassen durch die Iran-Situation.
00:15:16: Ich komme darauf gleich noch mal zu sprechen, auch wenn du es nicht in deinem Buch erwähnt.
00:15:20: Da lasse ich dich nicht raus aus der Nummer!
00:15:22: Du gehst aber im Buch eine andere Richtung und schreibst reduziere bewusst deine Fixkosten um mindestens zehn Prozent.
00:15:30: unnötige Ausgaben und spüre, wie deine Freiheit wächst.
00:15:33: Warum als dritten Tipp für wirklich eine antikfragile Basis dieser Schwerpunkt?
00:15:38: Gut aber Anja Katharina das liegt ja auf der Hand.
00:15:41: Fixkosten sind unser Risiko.
00:15:43: Fix kosten sind eigentlich das Problem in Krisen.
00:15:46: Fix Kosten muss ich immer bezahlen.
00:15:47: also es kommt in der Krise nicht der Vermieter um die Ecke und sagt du musst deine Miete nicht mehr zahlen oder dass tanken wird günstiger oder meine Lebenshaltungskosten fallen auf einmal.
00:15:57: Fixkosten sind immer da.
00:15:58: Ich muss sie immer bezahlen, sie zwingen dich auch zu funktionieren.
00:16:01: Sie zwinge dir auch einen Einkommen auf und hohe Fixkosten bedeutet letztlich eine hohe Abhängigkeit.
00:16:07: Und das ist in der Krise suboptimal.
00:16:09: Ja?
00:16:10: Wenn du schaffst deine Fixkoszen zu senken, das ist ja nicht immer so leicht.
00:16:14: aber wenn du es wirklich schaffest, das wirklich mal signifikant nach unten zu drücken dann brauchst du natürlich auf einmal weniger Einkommen was in der krise durchaus ein Feature sein kann.
00:16:22: Du wirst unabhängiger und du bekommst echte Handlungsfreiheit.
00:16:26: also merken sollte man sich nicht dein Einkommen macht dich frei sondern das was du nicht ausgeben musst.
00:16:31: Das hat mich jetzt auch überzeugt.
00:16:33: ich finde auch alleine schon dass, dass man seine Fixkosten komplett kennt und jeden Monat vor Augen hat.
00:16:38: Das macht schon den wahnsinnig großen Unterschied.
00:16:41: Das bricht sowas an ja.
00:16:42: Wenn man sie dann noch gekürzt kriegt umso besser.
00:16:45: aber ja es war gut dass du's nochmal auf dem Punkt gemacht hast dass ein das tatsächlich freier macht von Abhängigkeiten und flexibleren Krisen.
00:16:52: Hast du denn trotzdem angesichts der Hormuzkrise irgendwas vorbereitet?
00:16:56: Weil die Stimmen werden ja jetzt schon lauter mit Kerosinknapp halt, kann man noch reisen.
00:17:00: Fällt die Gasheizung im Winter aus?
00:17:03: Tanken wird teurer, Lebensmittel werden vielleicht knapper.
00:17:05: Auch wenn ich weiß, du sagst immer, die Zukunft kann man nicht vorhersehen.
00:17:09: Denke ich doch das du dafür konkrete Maßnahmen auch ergriffen hast!
00:17:13: Ja natürlich, das wäre jetzt auch fatal wenn es nicht so wäre.
00:17:16: Ich habe tatsächlich gerade drüber nachgedacht ob es klug ist mal vielleicht mir noch ein E-Auto zuzulegen weil ich ja komplett auf Diesel angewiesen bin.
00:17:24: also ich denke da tatsächlich darüber nach.
00:17:26: ob ich diese Abhängigkeit von Öl und Gas reduzieren möchte wird nicht so schnell gehen aber sicherlich eine gute Alternative über die man wirklich nachdenken sollte, die man sich schaffen sollte.
00:17:39: Natürlich ein paar Lebensmittel für ein paar Wochen Wasser oder die Basics die man so braucht um zu überleben.
00:17:44: logisch vielleicht die Mobilität ein bisschen optimieren nicht mehr so viel rumfahren effizienter planen.
00:17:52: dann also einfach nicht überrascht zu werden, wenn an den Tankstellen die Spritpreise durch die Decke gehen und wie es gerade schon vorhin gesagt habe.
00:17:59: Fixkosten reduzieren finanzielle Luft sich schaffen Liquidität erhöhen alles was unnötig ist an Ausgaben weg Dann hast du zumindest mal deine Abhängigkeit vom System etwas reduziert Was dir dann in der Krise durchaus helfen kann.
00:18:13: Ja super mir hat das tatsächlich geholfen.
00:18:17: Sowohl die konkreten Tipps, was du da so machst.
00:18:19: Da ist vielleicht noch das eine oder andere für mich dabei.
00:18:22: und auch zu verstehen bei den drei Tipps ,die du jetzt als Grundlage gegeben hast dass es quasi erst mal darum geht eine eigene Grundlage zu haben unabhängig davon ob ne Krise kommt und welche kommt.
00:18:33: also dass du egal was passiert eine möglichst gute Ausgangsgrundlage hast und dann kannst du dich um einzelne Ereignisse kümmern.
00:18:41: Genau!
00:18:41: Hab ich's richtig zusammengefasst?
00:18:42: Absolut richtig.
00:18:43: Ich würde trotzdem die drei Tipps von dir noch mal in eine Checkliste packen, wenn man möchte in vierzehn Tagen Schritt für Schritt umsetzen und sich abhaken kann.
00:18:53: Ich verlinke die dann in der Folgenbeschreibung genauso auch dein neues Buch für alle, die tiefer einsteigen wollen.
00:19:00: Und ja, dann sind wir schon am Ende angekommen und ich würde mich freuen wenn du zum Abschluss noch ein paar knackige letzte Worte hast.
00:19:07: Vielleicht zusammenfassend auf den Punkt bringend was sich verändert, wenn man diese drei Schritte konsequent umsetzt?
00:19:15: Ja dass man sich einfach klar macht das niemand unverwundbar ist und wir sollten unbedingt aufhören davon zu träumen und verwundbar zu sein.
00:19:22: also es geht einfach darum die Abhängigkeiten zu reduzieren, Redundanzen aufbauen mehr Ruhe im Chaos dadurch zu gewinnen.
00:19:29: Du wirst also nicht über Nacht krisenfrei, du wirst krisenfest und irgendwann im Optimalfall dann auch kriesenstärker.
00:19:36: Irgendwann bin ich das Päckchen wo draufsteht bitte schütteln, bitte... Genau
00:19:41: unbedingt
00:19:41: fallen lassen!
00:19:42: Unbedingt auf die Erde schmeißen,
00:19:43: ne?
00:19:44: Okay.
00:19:46: Ronny in diesem Sinne vielen Dank für deine ganzen Tipps und ich freue mich schon auf die nächste Folge mit dir.
00:19:50: Gerne gerne danke für die Fragen Tschüss.
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